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Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2012 an Bürgerstiftungen verliehen

Auszeichnungen für Bürgerstiftungen in Heilbronn (Baden-Württemberg), Lilienthal (Niedersachsen), Hellweg-Region (Soest, Nordrhein-Westfalen) und Wiesbaden (Hessen).

Am 15. März 2012 wurde zum 14. Mal der Förderpreis Aktive Bürgerschaft vergeben, der beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement von Bürgerstiftungen auszeichnet. Die mit insgesamt 40.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an die Bürgerstiftungen in Heilbronn (Baden-Württemberg), Lilienthal (Niedersachsen), Hellweg-Region (Soest, Nordrhein-Westfalen) und Wiesbaden (Hessen). Großen Applaus spendeten den Gewinnern des bundesweiten Wettbewerbs die über 500 Gäste im Forum der DZ BANK in Berlin.

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Bettina Schausten, Leiterin ZDF-Hauptstadtstudio, sagte in ihrer Laudatio: „Wiesbaden ist eine Stadt des Engagements – daran hat die Wiesbaden Stiftung einen großen Anteil.“ Mit ihrem BürgerKolleg biete sie Ehrenamtlichen kostenlos Weiterbildung und stärke sie, aktiv im Stadtgeschehen mitzuwirken. „Darum ist das Engagement der Wiesbaden Stiftung vorbildlich.“
Christiane Stenger, Juniorengedächtnisweltmeisterin, ehrte die Bürgerstiftung Lilienthal für ihre naturwissenschaftlichen Mitmachstationen: „Das Engagement der Lilienthaler verdient viele Unterstützer, damit noch mehr Kinder diese Lernchancen bekommen. Ich finde es großartig, was Sie tun!“
Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Gründungsvorsitzender der Bürgerstiftung Hannover und Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, unterstrich in seiner Laudatio „‘Gemeinsam statt allein‘ – die Bürgerstiftung Hellweg-Region lebt die Idee der Bürgerstiftung vorbildlich. Wer sich für die Region Hellweg engagieren will, dem empfehle ich diese Bürgerstiftung.“
In ihrer Laudatio würdigte Susanne Kessen, Mitglied des Vorstands Aktive Bürgerschaft und Prokuristin Corporate Social Responsibility Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, die Fundraising-Aktion der Heilbronner Bürgerstiftung für das Kinder- und Jugendfreizeitheim „Gaffenberg“: „Damit hat sie in besonderer Weise Verantwortung für die Zukunft vieler junger Menschen übernommen. Ihr Engagement beeindruckt mich sehr!“
Werner Böhnke, Vorsitzender des Kuratoriums der Aktiven Bürgerschaft und Vorstandsvorsitzender der WGZ BANK, betonte: „Die Bürgerstiftungen zeigen beispielhaft, wie gewinnbringend Eigeninitiative und Verantwortung für unser Gemeinwesen sind. Für eine gerechte und zugleich leistungsbereite Gesellschaft ist bürgerschaftliches Engagement eine wichtige Voraussetzung.“
„Mit dem Förderpreis Aktive Bürgerschaft wollen wir die Bürgerstiftungen darin unterstützen, sich immer weiter zu verbessern und voneinander zu lernen.“, sagte Dr. Peter Hanker, Vorsitzender des Vorstands Aktive Bürgerschaft und Sprecher des Vorstands der Volksbank Mittelhessen eG. „Zeit und Geld der Stifterinnen und Stifter sollten in die wirkungsvollsten Maßnahmen und Projekte fließen können.“
Die Preise überreichten die Laudatoren mit Vertretern der Aktiven Bürgerschaft - Werner Böhnke, Uwe Fröhlich, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums und Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), und Dr. Peter Hanker - sowie Vertretern der Vorjahrespreisträger.
„Erst gemeinnützige Organisationen machen das Engagement der Bürger zu einer verlässlichen und starken gesellschaftlichen Kraft. Um diese Kraft besser freizusetzen, müssen Politik, Verwaltung und Gesetzgeber die Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft vergrößern. Dazu hat die Aktive Bürgerschaft ein Positionspapier vorgelegt“, unterstrich Holger Backhaus-Maul, Mitglied des Vorstands Aktive Bürgerschaft und Soziologe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In dem „Zwischenruf: Warum starkes Bürgerengagement nötig ist“ äußerte er sich gemeinsam mit zwei weiteren Organmitgliedern der Aktiven Bürgerschaft, Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer Aktive Bürgerschaft und Wirtschaftswissenschaftler, und Prof. Dr. Paul Nolte, Mitglied des Kuratoriums Aktive Bürgerschaft und Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Freien Universität Berlin, zu den gesellschaftlichen Effekten und Rahmenbedingungen von Bürgerengagement.

16.03.2012

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